Bei unserem Projekt „Smartes Wohnen für Generationen“ in der Meißauergasse im 22. Bezirk geht es nicht nur darum, Veränderungsprozesse in einem Quartier zu begleiten, sondern Bewohner*innen einzubeziehen und das nachbarschaftliche Miteinander zu fördern. Der Infopoint mit regelmäßigen Sprechstunden ist zu einem sozialen Treffpunkt in der Wohnanlage geworden, an dem Nachbar*innen gerne vorbeikommen.
So haben wir Frau Alice, eine ältere Dame, kennengelernt. Seit ihr Mann verstorben ist, lebt sie alleine in der großen Wohnung. Telefonisch halten wir zu Frau Alice Kontakt, informieren sie über Caritas-Angebote für Senior*innen und klingeln öfters bei ihr, um zu fragen, wie es ihr geht.
Besonders gefreut hat sie sich über die „Aufmunternde Nachbarschaftspost“, die wir im Lockdown an alle Haushalte der Wohnanlage verteilt haben. Eine Postkarte mit hilfreichen Telefonnummern, wie dem „Plaudernetz“ (Caritas Plaudernetz auf YouTube) und der Möglichkeit Nachbar*innen aufmunternde Grüße zu hinterlassen.
Das Beispiel zeigt, dass Caritas Stadtteilarbeit mehr ist, als Beteiligung und Miteinander zu fördern und fachliche Ansprechstelle zu sein. Es ist das Menschliche, der aufmerksame Blick, der uns ausmacht. Frau Alice freut das auch.
Foto: Aufmunternde Post © Caritas Stadtteilarbeit